Everest Base Camp Trek

FAQ
Häufig gestellte Fragen

Everest Base Camp Trek FAQ:
Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen über den Everest Base Camp Trek

Hast du eine Frage zum Everest Base Camp Trek? Vielleicht wurde sie hier bereits gestellt.
Alle Fragen, die uns bereits gestellt wurden:

Wie oft habt ihr geduscht?

Nope, wir haben nicht geduscht. Nicht einmal. In großer Hoffnung haben wir unsere Flip-Flops eingepackt, das hat sich allerdings schnell als Wunschdenken herausgestellt. Flip-Flops wäre ohnehin nicht die richtige Wahl. Wenn du Sandalen einpacken möchtest, sollten es offene sein, damit du Socken tragen kannst. An den meisten Orten (an jedem Ort höher als Namche) gab es kein fließendes Wasser, es war einfach zu kalt, um überhaupt daran zu denken. Zu einer anderen Jahreszeit stehen die Chancen sicher besser.

Habt ihr einen Wasserfilter oder Jodtabletten dabei gehabt?

Wir haben unser Wasser mit Reinigungstabletten (Micropur Forte) desinfiziert und würden die Methode wärmstens empfehlen.

Entweder kam das Wasser direkt vom Gletscher oder wir haben es im Teehaus aufgefüllt. Heißes Wasser wird in der Regel extra berechnet (auch schnell zum regulären Teepreis), aber manchmal ist es einfach schön etwas Warmes bei sich zu haben ­- vor allem, wenn der Tag früh losgeht (oder als Extra-Wärmeflasche für die Nacht).

Wie teuer ist der Spaß?

Nach den Vorlaufkosten für die Trekkingausrüstung, Flüge und Genehmigungen ist es überraschend günstig, den Everest Base Camp Trek (selbstständig) zu wandern.

Für den Trek an sich, kann man mit einer Faustregel von 25€ pro Person und Tag rechnen, Puffer bereits eingerechnet.

Ausführlichere Infos findest du in unserem Beitrag »Everest Base Camp Trek mit wenig Geld«

 

Welche Ausrüstung ist erforderlich?

Nachdem man die Nächte in Teehäusern verbringt, braucht man gar nicht mal so viel. Packe einen dicken Schlafsack ein. Bring eine Headlamp – die Chancen stehen gut, dass in den Lodges nachts der Strom ausgeht. Ideal auch für nächtliche Spaziergänge im Dorf. Packe für den Notfall eine Pfeife (oft bereits an einer Hartschalenjacke oder einem Rucksack befestigt) und ein Telefon. (Polarisierte) Sonnenbrillen sind ein Muss. Erwäge Wanderstöcke mitzubringen; wir lieben unsere! Mehr Infos gibt’s in unserer Packliste.

WLAN?

Wir fanden die Zeit ohne Internet prächtig und haben auf der gesamten Strecke (mit einer Ausnahme: dem kostenlosen WLAN im Cafe de 8848 in Namche) darauf verzichtet. In den meisten Teehäusern steht jedoch WLAN gegen Aufpreis zur Verfügung (etwa 5 USD pro Stunde bzw. Aufenthalt). Wenn du nicht auf Internet verzichten kannst, ist eine Prepaid-SIM-Karte die wahrscheinlich beste Option. Ncell bietet einen schnellen 3G-Internetdienst für die Everest Region an. Der Empfang ist nicht immer gut. SIM-Karten sind günstig und können in vielen Geschäften in Kathmandu erworben werden. Alle SIM-Karten werden registriert, dafür macht die Verkaufsstelle ein Foto von dir und kopiert deinen Pass.

In den Teehäusern zwischen Lukla und Namche wird Strom berechnet, aber in Namche hattet ihr kostenlosen Strom?

Ja, unser Zimmer in Namche hatte eine Steckdose.
Namche ist das wichtigste Handelszentrum der Khumbu-Region und als Tor zum hohen Himalaya wird fast jeder Trekker, der in der Gegend wandert, für ein oder zwei Tage vorbeischauen. Folglich ist es besser ausgestattet. Trotzdem würde ich auch dort nicht mit kostenlosem Strom rechnen.

Braucht man Bergsteigererfahrung?

Unsere größste Bergsteigerfahrung zu dem Zeitpunkt war die Wanderung zum Pico Ariero, dem höchsten Gipfel Madeiras mit seinen kolossalen 1.818 m.
Natürlich würde mehr Erfahrung hier nicht schaden, aber technische Klettererfahrung oder Höhenerfahrung ist nicht notwendig, um die Wanderung abzuschließen.

Wie flexibel ist die Fluggesellschaft, insbesondere bei offenen Tickets?

Yeti Airlines (von Tara Air betrieben) war total flexibel und zuvorkommend. Wir hatten viel zu viel (mehr als die zulässigen 10 kg) Gepäck dabei, und das war kein Problem. Auf dem Rückweg konnten wir den Flug problemlos ändern. Wir wussten nicht, wann wir genau zurückfliegen würden, und nahmen den Rückflug früher als ursprünglich geplant. (Die saubere Bettwäsche hat gerufen!) Wir mussten unseren Rückflug am Tag vor dem Abflug (bis 16:00 Uhr) am Schalter in Lukla ändern. Es ist absolut üblich, das Flugdatum zu ändern. Da die Fluggesellschaften selbst nicht garantieren können, dass zu den gebuchten Terminen geflogen wird, gibt es auch keine strengen Vorschriften andersherum. Plane auf jeden Fall ein paar Puffertage für Schlechtwetter ein.

Wo habt ihr die Flugtickets gekauft?

Wir haben online gebucht. (Die Seite bei der wir gebucht haben, ist aktuell offline.)

Auf welcher Seite muss ich sitzen um die beste Aussicht auf dem Flug nach Lukla zu haben?

Links!

Wie gefährlich ist der Everest Base Camp Trek?

Die größte Gefahr ist die Höhenkrankheit. Wenn du auf deinen Körper hörst, reichlich Wasser trinkst und keine Akklimatisierungstage überspringst, solltest du keine Probleme haben.
Ein glücklicher Magen kommt weiter! Ernähre dich vegetarisch auf dem Trek, das Fleisch ist schon eine ganze Weile gereist.
Ganz egal wie gut du auf dich aufpasst, ignoriere keine Anzeichen von Höhenkrankheit. Schwerere Symptome treten im Allgemeinen oberhalb von 3.600 m auf. Wenn du schwere Symptome hast, solltest du so schnell wie möglich absteigen. Sollten Hubschrauber aufgrund schlechter Sichtbedingungen nicht fliegen können und du alleine nicht absteigen kannst, suche dir mindestens zwei Personen, die dir helfen.

Was sind Symptome eine Höhenkrankheit?

  • Ermüdung
  • Kurzatmigkeit
  • Schwindel
  • Erbrechen
  • pulsierende Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • anhaltend trockener Husten
  • schneller Puls
  • Fieber
  • Wasseransammlungen

Ich bin gerade mit meinem Freund in Namche angekommen. Der Aufstieg war so anstrengend, dass ich nicht glaube, den ganzen Weg gehen zu können. Irgendein Rat?

Der Aufstieg hoch nach Namche ist hart. Es ist auch der erste Aufstieg, an dem man anfängt die Höhe zu spüren. Überspringe nicht den Akklimatisierungstag morgen, ruhe dich auch nicht in Namche aus, wandere im Zuge deiner Akklimatisierung in eine höhere Höhe, während du zum Schlafen nach Namche zurückkehrst. Du wirst Spaß haben ohne deinen schweren Rucksack. Das sollte dich auch dazu motivieren unnötiges Gepäck in Namche zurückzulassen. Deine Lodge wird es für dich lagern. Jedes Gramm zählt! Du brauchst nicht die ganze Zahnpasta!
Geh es ruhig an, schalte einen Gang runter, es gibt keinen Grund zu hetzen, mache Pausen und schau dich um. Ihr seid die Letzten in der Lodge? Super, dann habt ihr diese unglaubliche Kulisse am meisten aufgesaugt!

Ich erinnere mich an zwei Wanderer, die auf unserem Weg nach Namche in umgekehrter Richtung regelrecht herunterflogen. Während ich erschöpft war, hatten sie ein breites Lächeln im Gesicht und meinten nur: »Ihr werdet den Tag lieben, an dem ihr runterrennen könnt.« Und genauso war es dann auch.

Überquert man einen Teil des Khumbu-Gletscher?

Ja! Du überquerst den Khumbu-Gletscher viermal: auf dem Weg nach Gorak Shep, auf dem Weg von Gorak Shep zum EBC und in umgekehrter Richtung.

Hat es geschneit?

Die Wetterbedingungen variieren natürlich. Wir hatten keinen Schnee. Allerdings wollten wir ursprünglich den Cho La Pass überqueren und mussten aufgrund der extremen Wetterbedingungen vor Ort absagen.
Wir hatten ziemlich heftigen Wind. (Der uns dazu zwang den Sonnenaufgang am Kala Pattar zu canceln – was ziemlich traurig war.)

17kg? Warum war euer Rucksack so schwer?

Wir hatten eine Reihe von Extras dabei, die für die Wanderung nicht gebraucht werden. Alleine die Kameraausrüstung summierte sich auf 8-9 kg (DSLR, Objektive, Mikrofon, GoPro + Gimbal, kleines Stativ, schwere Batterien, zusätzliche Batterien, nicht eine, sondern zwei Powerbanks, ein Solarmodul …).

Da wir ursprünglich den Cho La Pass geplant hatten, hatten wir auch Steigeisen dabei. Außerdem haben wir ziemlich viele Snickers gepackt (und nie bereut!), einige Spiele und einen Reiseführer. Wir hatten auch ein gut gefülltes Erste-Hilfe-Set dabei. Vergiss nicht die Sonnencreme! Neben dem ganzen Extra wiegt der Rucksack selbst 1,5 kg, unser Schlafsack wiegt 1,5 kg und wir hatten meistens 2 Liter Wasser mit. Kombiniert mit allen Kleidungsstücken summierte es sich. Wenn du unseren Blogbeitrag liest, wirst du wissen, dass wir eine große Menge an Sachen in unserer Lodge in Namche zurückgelassen und auf dem Weg nach unten wieder mitgenommen haben. Dort solltest du selbst deine Prioritäten nochmal überdenken, da du wahrscheinlich selbst zu viel gepackt hast.

 

Kann man am Everest Base Camp Trek Geld abheben?

Wenn du Glück hast, findest du in Namche einen funktionierenden Geldautomaten. Verlassen würde ich mich jedoch nicht darauf, da die Automaten nicht mit allen Karten kompatibel sind und das Bargeld schnell knapp wird. Bring dein Geld von Kathmandu mit. Als Faustregel kannst du mit 25€ pro Person und Tag rechnen.

Können wir unsere Rucksäcke beim Teehaus lassen, um Kala Pattar zu besteigen?

Absolut. Ihr passiert Gorak Shep und könnt die Sachen dort lassen. Die Wanderung von Lobuche nach Gorak Shep dauert nur ein paar Stunden. Theoretisch könnt ihr am selben Tag zum Everest Base Camp und nach Kala Pattar gehen. Empfehlen würde ich es nicht. Für die besten Aussichten lohnt es sich früh aufzustehen und zum Sonnenaufgang nach Kala Pattar zu gehen; dann zum Frühstück zurück nach Gorak Shep, Rucksäcke holen und von da an den Sauerstoff gefüllten Abstieg genießen.

In welchem Monat seid ihr den Everest Base Camp Trek gewandert?

Wir sind den EBC-Trek im Februar gewandert. Es ist einer der kälteren, weniger bereisten Monate, aber wir hatten unglaublich viel Glück mit den Wetterbedingungen und hatten während der gesamten Wanderung klare Sicht und blauen Himmel. Im Nachhinein würden wir jetzt einige Wochen später gehen, wenn der Frühling schon näher rückt.

Video Impressions of the Everest Base Camp Trek:

Video Impressionen vom Everest Base Camp Trek:

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